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Weilimdorf

Rüstungsexport, Waffenhandel, Vertreibung und Flucht

März 08, 2017
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Zum Film "Der Tod, die Waffen, das Schweigen – Das Oberndorf-Syndrom" und anschließendem Gespräch mit dem Experten Paul Russmann von "Ohne Rüstung Leben" lädt die Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde alle Interessierten am Freitag, 10. März, 19 Uhr, ins Gemeindezentrum, Wormser Straße 23, in Weilimdorf ein. Der Eintritt zum Film­abend ist frei.

Der Film "Der Tod, die Waffen, das Schweigen – Das Oberndorf-Syndrom" von Wolfgang Landgraeber erzählt die Geschichte der kleinen Stadt im Schwarzwald, wo der Firmensitz des Waffenherstellers "Heckler & Koch" liegt. Fast beschaulich kommt er daher – wären da nicht auch die Szenen, in denen ein Chirurg deutlich zeigt, was eine Kugel im Körper eines Menschen anrichten kann. Die Zuschauer werden konfrontiert mit der Geschichte der Zwangsarbeit in Oberndorf wie auch mit den Flüchtlingen, die dort ankommen. Viele kommen zu Wort, Befürworter der Rüstungsproduktion genauso wie Gegner. Der Film ist für Jugendliche ab 16 Jahren geeignet.

"Ohne Rüstung Leben" ist eine ökumenische Friedensinitiative. Ihr Geschäftsführer Paul Russmann ist Ansprechpartner unter anderem für die Themen Rüstungsexporte und Atomwaffen sowie den Stopp des Waffenhandels. "Ohne Rüstung Leben" setzt sich als Teil der weltweiten Friedensbewegung gegen Rüstungsexporte und Atomwaffen und für den Ausbau des Zivilen Friedensdienstes ein – und dies bereits seit über 30 Jahren.

Weitere Informationen dazu gibt es auf www.ohne-ruestung-leben.de